Profil des Instituts für Soziologie

Die Martin-Luther-Universität gehört zu den ältesten Univer­sitäten des deutschen Sprach­raums. Sie ver­einigt das gesamte akade­mische Fächer­spektrum und erlaubt damit viel­fältige Studien­kombina­tionen. Das Institut für Soziologie liegt inner­städtisch in Nähe der Uni-Zentral­gebäude und der großen Biblio­theken sowie einer Viel­zahl urbaner Service-, Kultur- und Frei­zeit­gelegen­heiten.

Aufgrund der spezifischen Forschungs­aktivitäten bietet das Institut seinen Studierenden besondere Aus­bildungs­inhalte, die über die selbst­ver­ständ­liche Breite an Grund­lagen des Faches hinaus­gehen und das Aus­bildungs­angebot des Instituts gegenüber anderen hervor­heben:

  • Eine up-to-date anwendungs­orientierte Aus­bildung in Methoden der empi­rischen Sozial­forschung mithilfe neuester Software und einer Ausstattung mit Methoden­labor (Computer-Pool), Netzzugang, CATI-Umfrage­labor, getragen von Prof. Thome, Prof. Eifler, Dr. Unger und Dr. Langer.

Das Methoden­labor ist mit 16 PC-Arbeits­plätzen über­durch­schnitt­lich ausge­stattet. Das CATI-Labor besitzt 18 Arbeits­plätze und stellt ein zusätz­liches Aus­bildungs­ange­bot für Studie­rende dar, von dem man sagen darf, dass es seines­gleichen sucht. Umfragen werden heute bereits zur Hälfte tele­fonisch durch­geführt. Die Aus­bildungs­mög­lich­keiten in Methoden­labor und CATI-Labor bilden einen erheb­lichen Beitrag zur Ver­bes­serung der Arbeits­markt­chancen unserer Absol­ventInnen.

Besondere Arbeits­schwer­punkte in Forschung und Lehre bilden

  • Theorien der Planung und Prävention (Prof. Bröckling)
  • Gouvernementalitäts­studien (Prof. Bröckling)
  • Soziologie der Sozial- und Selbst­technologien (Prof. Bröckling)
  • die regelmäßige Hallesche Bürger­umfrage am Lehrstuhl Prof. Sackmann
  • Experimentelle Techniken in der empirischen Sozial­forschung (Prof. Eifler)
  • Bewältigung demogra­fischen Wandels (Prof. Sackmann)
  • Demographischer Wandel und Lebens­qualität im ländlichen Raum (Dr. Eisentraut)
  • Außer­familiale Genera­tionen­beziehungen (Dr. Eisentraut)
  • Lebenslauf- und Bildungs­soziologie (Prof. Sackmann)
  • Konflikt­management (Dr. Eisentraut)
  • Historische Kriminalitäts­forschung (Prof. Thome)
  • Geld und Gesellschaft (Prof. Huber)
  • Umweltsoziologie, insb. Ökologische Modernisierung (Prof. Huber) und Nachhaltige Entwicklung/Ökologische Gestaltungen (PD Dr. Gross)

In diesen Schwerpunkten können ggf. Forschungs­praktika angeboten oder ver­mittelt werden. Die Profes­soren des Instituts lassen ihre Lehr­leistungen in einem regel­mäßi­gen Turnus eva­luieren.

Das Forschungs­potenzial des Instituts wird ergänzt durch die enge Zusammen­arbeit mit dem Zentrum für Sozial­forschung Halle ZSH (Direktor Prof. Burkart Lutz) sowie dem Hoch­schul­forschungs­institut HoF Wittenberg (Direktor Prof. Dr. Reinhard Kreckel).

Das Institut für Sozio­logie verfügt zusammen mit dem Institut für Politik­wissenschaft über eine gemeinsame, mit aktueller Fach­literatur gut bestückte Biblio­thek in direkter Nach­bar­schaft zu den großen Tradi­tions­be­stän­den der Univer­sitäts- und Landes­bibliothek.

Das Institut gibt eine eigene Schriften­reihe, den Graureiher, heraus. Die aktuelle Publi­kations­liste findet man unter www.soziologie.uni-halle.de/publikationen/.

Erstmals in den neuen Bundes­ländern wurde 1995 der Kongress der Deutschen Gesell­schaft für Soziologie vom unserem Institut in Halle ausgerichtet.

Der Stellenplan des Instituts umfasst sechs Professuren:

Hinzu kommen 2 Funktions­stellen im Methoden­labor, 1 Lehr­kraft für besondere Aufgaben, 8 wissen­schaft­liche Mitar­bei­ter­stellen, 2 Sekre­ta­riats­stellen sowie weitere Mit­arbei­terInnen bei den Profes­suren und im Methoden­labor im Zusammen­hang mit der Durch­führung von Forschungs­projekten oder anderen Vor­haben. Gegen­wärtig arbeiten 22 Per­so­nen am Insti­tut. Außerdem sind unsere Stu­die­ren­den auf 12 Stellen für stud. Hilfskräfte be­schäftigt.

Darüber hinaus vertreten weitere KollegInnen am Ort die Sozio­logie in For­schung und Lehre, darunter die Pro­fes­soren Johannes Behrens, Marga­rete Landen­berger und Wolfgang Slesina die Medizin­sozio­logie und Pflege­wissen­schaft an der Medizi­nischen Fakultät sowie Prof. Thomas Olk die Sozial­politik am Fach­bereich Erziehungs­wissenschaften. Zudem bestehen viel­fache Berüh­rungen mit den KollegInnen an den Instituten für Politik­wissen­schaft und für Psycho­logie, ebenso mit der Medien­wissen­schaft. Diese Bezüge können insbe­sondere bei der Aus­gestal­tung des Studiums im Einzelnen vorteil­haft genutzt werden.

Die sozial­wissen­schaft­liche Tra­dition an der Martin-Luther-Universität reicht mit Fried­rich Otto Hertz (Historiker) oder Ernst Grünfeld, Georg Jahn und Gustav Schmoller (Wirt­schafts- und Sozial­wissen­schaftler) bis in die Zeit vor dem Ersten Welt­krieg und ins 19. Jahr­hundert zurück. In der DDR konnte außer in Berlin und Leipzig auch in Halle ein Abschluss in Sozio­logie erworben werden. Aller­dings war das Fach nur durch eine Professur vertreten (Prof. Rud­hart Stoll­berg). Das Institut wurde 1991/92 neu gegründet auf­grund einer Empfeh­lung des Deutschen Wissen­schafts­rates. An deren Vorbe­reitung und Durch­führung beteiligt waren die Pro­fes­soren Hartwich, Lepsius, Zapf, Meule­mann und G. Schmidt.

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Soziologie
Adam-Kuckhoff-Straße 41
D-06108 Halle (Saale)

Tel.: 0345 5524251
Fax: 0345 5527150
institut@soziologie.uni-halle.de

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Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Institut für Soziologie
D-06099 Halle (Saale)